Expires: Mon, 01 Mar 2010 00:00:00 +0100 Date: Mon, 01 Feb 2010 00:00:00 +0100 Message-ID: Supersedes: Path: not-for-mail From: marc@marclanger.de (Marc Langer) Approved: news-answers-request@MIT.EDU Sender: marc@marclanger.de (Marc Langer) Newsgroups: de.comm.anbieter.festnetz.misc,de.comm.anbieter.mobil,de.answers,news.answers Followup-To: de.comm.anbieter.festnetz.misc Subject: <2010-01-28> Allgemeine Service+Tarife-FAQ X-Disclaimer: Approval for *.answers is based on form, not content. X-Trace: justin.iplace.info MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1 Content-Transfer-Encoding: 8bit Archive-name: de/tk-faq Posting-frequency: twice a month (1st and 15th) Last-modified: 28.01.2010 URL: http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt Usenet: de.comm.anbieter.festnetz.misc, de.comm.anbieter.mobil, de.answers, news.answers Diskussion: Jeweils passende Gruppe der de.comm-Hierarchie. Followup-To auf de.comm.anbieter.festnetz.misc gesetzt, ggf. passendere Gruppe benutzen FAQ-Betreuung: Marc Langer FAQ-Gründer: Carsten Strache Mitarbeit u.a.: Henning Gajek, Ralf G. R. Bergs, Raphael Kallensee, Jürgen Stessun, Martin Ramsch, Martin Liske, Andreas Nitschke, Stephan Schneider, Stefan Blobner, Bertram Schlenker, Oliver Reimann, Dennis Munoz, Bernd-David Rückert, Tobias Brendler, Georg Westermann, Tim Joswig, Georg Neis, Ronny Hick, Frank Markopoulos, Andreas T Stier, Oliver Friedman, Steffen Wenzel, Martin Krieger, Kaweh Jazayeri, Andreas Schael, Theo Noll, Martin Gerdes. Änderungen in der aktuellen Version: - Abschnitt 04: überarbeitet - Abschnitt 14a: o2 überarbeitet - Abschnitt 22: gelöscht (01888 wurde abgeschaltet und durch 0228-99- und 030-18- ersetzt) - Abschnitt 23: überarbeitet - Abschnitt 26: überarbeitet Diese FAQ wird regelmäßig in den o.a. Newsgruppen veröffentlicht und ist unter der genannten URL zu finden. Am Anfang der einzelnen Punkte steht das Datum, an dem dieser Punkt von mir zum letzten Mal aktualisiert wurde. Inhalt: -------------------- 01 Call by Call & Preselection 03 Wie groß ist mein Citybereich? 04 Was ist 'offenes' CallByCall? 05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt? 06 Tarifinfos bei AktivPlus, xxl, Select 5/10, Select 5/30 07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige) 08 Monitormodus von Handys 09 Der Anrufbeantworter bei e-plus lässt sich nur mit Tricks abschalten 10 eMails an Handys 11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze 12 Callback & Callthrough 14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) 14a Einschränkungen von Guthabenkarten 14b Discounter-Karten 15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk? 16 Kann man günstiger telephonieren, wenn man bestimmte Codes wählt? 17 Was kosten Servicenummern? 19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze? 20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60? 21 Werbefinanziertes Telefonieren 23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale) 23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz 24 Allgemeine Erläuterungen zur T-NetBox und Sprachbox 25 Weitere Möglichkeiten der Benachrichtigung bei verpassten Anrufen 26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk 27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz A Einige Begriffe -------------------- 01 Call by Call & Preselection (27.03.2009) Zunächst einige Abkürzungen: Telco - Telekommunikationsgesellschaft CbC - Call by Call TNB - Teilnehmernetzbetreiber (bei dem der Anschluss geschaltet ist) VNB - Verbindungsnetzbetreiber (eine andere Gesellschaft, die per Call by Call oder Preselection ausgewählt wird) Call by Call (CbC) ist das Verfahren, bei dem sich der Anrufer bei *jedem* Gespräch eine andere Telefongesellschaft aussuchen kann. Er wählt dazu die Netzkennzahl des entsprechenden Anbieters vor, welche wie folgt aufgebaut ist: 0100yy (y = 0..9) - oder - 010xy (y = 0..9, x = 1..9) Die 6-stelligen Kennzahlen (die mit 0100 beginnen) wurden erst Mitte 1998 eingeführt, nachdem die ersten 90 Nummern (zwischen 01010 und 01099) alle vergeben waren. Nähere Informationen zu diesem Thema findet man auf http://www.bundesnetzagentur.de im Bereich "Rufnummernverwaltung". CbC funktioniert bisher nur im Festnetz. Im Mobilfunk soll es laut Bundesnetzagentur wegen der hohen Investitionskosten der Netzanbieter noch viele Jahre ausgesetzt werden. Ortsgespräche, also Gespräche innerhalb desselben Vorwahlbereiches, können seit dem 25. April 2003 ebenfalls per Call-by-Call geführt werden. Die eigene Ortsvorwahl muss nicht mitgewählt werden, lediglich die entsprechende 010xx-Vorwahl und direkt dahinter die Ortsnetzrufnummer. Allerdings bieten nur ein paar CbC-Anbieter Ortsgespräche an, viele von diesen sogar (noch) nicht bundesweit. Testen kann man das, indem man es einfach ausprobiert. Funktioniert es nicht, so sollte man folgende Ansage hören: "Der von Ihnen ausgewählte Netzbetreiber bietet den von Ihnen gewünschten Dienst in Ihrem Bereich derzeit nicht an." Diese Ansage sollte auch bei Wahl der Testrufnummer 010xx-0311 kommen. Mittlerweile eher historischen Wert als Tarifzone hat der "Nahbereich" oder "Citybereich", ein etwa 20 km breiter Gürtel ums eigene Ortsnetz. Als mittlerweile fast einziger Anbieter berechnet die Deutsche Telekom Telefonate dorthin zum Ortstarif, die meisten anderen Gesellschaften zum Ferntarif. Angesichts der dramatisch gesunkenen Gesprächsentgelte (und des mittlerweile kleinen Unterschied zwischen Orts- und Ferntarifen ist das heute kein großer Vor- oder Nachteil mehr. Jeder Telefonanschluss ist in der Vermittlung auf einen bestimmten Verbindungsnetzbetreiber voreingestellt, und zwar getrennt für Fern- und Ortsgespräche. Standardmäßig ist jeder Anschluss auf den Teilnehmernetzbetreiber voreingestellt, bei Telekom-Anschlüssen also auf die 01033 der Telekom. Bei jedem Telefonat ohne Vorvorwahl ergänzt die Vermittlung diese entsprechend der Voreinstellung, im Beispiel geht also ein Gespräch ohne Vorvorwahl über das Netz der Deutschen Telekom. Bei Telekomanschlüssen kann der Kunde diese Voreinstellung ändern lassen, und zwar getrennt für Fern- und Ortsgespräche. Wenn er das tut, gehen Gespräche ohne Vorvorwahl in Zukunft über das Netz einer anderen Telefongesellschaft. Andere Anbieter lassen i.d.R. nur Gespräche über ihr eigenes Netz zu, z.B. bei Arcor ist also keine Preselection und kein Call by Call möglich. Lediglich die Telekom ist verpflichtet, dieses bei ihren Telefonanschlüssen anzubieten. Um die Voreinstellung zu prüfen, beispielsweise um festzustellen, ob eine Änderung der Voreinstellung bereits wirksam ist, ruft man 0310 (für Ferngespräche) und 0311 (für Ortsgespräche) an. Man hört unter diesen Nummern eine kostenlose Ansage des entsprechenden Verbindungsnetzbetreibers. Die Telekom berechnet für eine Änderung der Voreinstellung ein Entgelt in Höhe von 5,11 Euro. Manche Telefongesellschaften erstatten dieses Entgelt (beispielsweise in Form einer Gutschrift). Das CbC-Verfahren ist von einer Voreinstellung unabhängig. Auch nach einer Änderung der Voreinstellung kann man beliebig vorvorwählen. Um den bisherigen VNB doch noch zu nutzen, muss man nun dessen Vorwahl benutzen, z.B. die 01033, um doch noch ein Gespräch über die Telekom zu führen. Eine vielverwendete Referenzseite, die Informationen und Tarife aller auf dem Markt befindlichen Telefongesellschaften bereitstellt, ist http://www.teltarif.de/ Eine Übersicht über die einzelnen Tarife findet man auch z.B. hier: http://www.billiger-telefonieren.de/ Übersichten über die Anbieter von offenem Call by Call (Auswahl): http://blitztarif.de/ http://telcolist.de/ (leider nicht mehr geflegt) Der Verbraucherservice der Bundesnetzagentur (BNetzA) ist unter den Telefonnummern 01805 / 101000 (14 Cent die Minute) oder 030 / 2248 05 00 zu erreichen. Die Apparate sind von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 15 Uhr besetzt. Fax: 030 2248 05 15. URL: http://www.bundesnetzagentur.de/ Link zum Mailformular: http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Kontakt_-__Wegbeschreibungen/Fragen_an_den_Verbraucherservice_Telekommunikation_1ml.html -------------------- 03 Wie groß ist mein Citybereich? (16.09.2009) Für Telekom-Kunden ist dieses unter https://www.t-home.de/CMS-PK-Ihr%20Citybereich?CatalogCategoryID=KDYFC7ITEuAAAAEeEVBofD6V&ServiceboxCatID=ihr%5Fcitybereich ermittelbar. -------------------- 04 Was ist 'offenes' CallByCall? (27.01.2010) Bundesweite Gespräche im offenen CbC, d.h. *ohne* Anmeldung und folglich ohne Mindestumsatz, sind momentan über folgende Anbieter möglich: 010 |TA|net|Anbieter, Marke, weitere Anmerkungen ----|--|---|----------------------------------------------------------- 011r| T| 38|010011 GmbH, Neuer Zollhof 3, D-40221 Düsseldorf 012 |T | |010012 Telecom GmbH (Mega Satellitenfernsehen GmbH) 013 | | 55|"Null 100 13" (SNT Greifswald GmbH, 0800-1013620) 017 |B | 78|010017 Telecom GmbH 018 | | 40|Broadnet Deutschland GmbH 023 |B | |Dial 023 GmbH, Solmsstr. 18, 60486 Frankfurt 029 |t | 58|TelemediaConnect GmbH 040 | | |Mox Telecom AG; evtl. Einschränkungen, da CTHR-Anbieter 049 | | 94|MyShop Services GmbH 057 |t | 58|VOIPGO (Voipax GmbH); 032-Nummern teilweise nicht 058 | | 58|Pennyphone GmbH 066 | | |MCN tele.com AG 090 | | 40|010090 GmbH 12 |_T| 40|01012telecom (Ventelo GmbH, 50829 Köln) 13R | | |TELE2 GmbH 15 |i | 51|Maestro Telecom GmbH 17 |B | 78|Discount Telecom S&V GmbH 19R | | |01019 Telefondienste GmbH 20 | | 70|Vodafone [08000311070]; regionale Nr. (war ISIS) 21 |T | |YooCALL (IN-telegence GmbH & Co. KG) 23r | | |Versatel AG 24r | | 19|01024 Telefondienste GmbH 26 |i | 71|01026 Telecom GmbH & Co. KG 27 |t | 58|DIALMEX GmbH 28R | | |Sparcall GmbH. Andere COLT-Reseller u. a. fidelity- | | |tele.com/cbc2.de (Prepaidmodell MSN-weise), | | |www.comundo.de/resources/tiscali_preiliste_20080401.pdf 29 |t | 58|01029 Telecom GmbH 30 |t | 58|01030 Telecom GmbH 32r | T| 38|01032 GmbH, Neuer Zollhof 3, D-40221 Düsseldorf 33R | | |Deutsche Telekom AG, nur im eigenen Netz verschaltet 35 |i | 71|01035 Telecom GmbH 37 | | 58|01037 Telecom GmbH 38R | | |Telefónica Deutschland 39 | | |First Communication GmbH; nur Werbetext-"Tarif"-Ansage 40 | | |Ventelo GmbH [QSC] 41r | | |Hansenet/Alice (Telefónica); Ortsgespräche nur regional (HH) 42 | | 58|§Telecall Services GmbH 44 | | 23|Tropolys-Verbund, Fa. PTT-Minex 45r | T| 38|Intelicom Networks GmbH 47 | | 51|01047 Call by Call GmbH 49 | | 94|European Telecommunication Holding AG 50 | | 19|01050.com GmbH 51R |i | |01051 Telecom GmbH 52 |_T| 40|01052telecom - EPAG Domainservices GmbH 53 | | 78|fon4U Telecom GmbH; branding-Ansage 54 |t | 58|Linkware GmbH 55 | | |Prompt GmbH (SNT Multiconnect GmbH & Co. KG) 56 | | |PM^2 Telecommunication GmbH; Sipgate-Nrn. günstiger, TA-Tarife 57 |B |012|01057 [FAIRTALK] Protel GmbH 58r |t | 77|01058 Telecom GmbH (032-Nrn. teilweise nicht verschaltet) 59 | | 94|01059 GmbH 63 | | |01063 TELECOM GmbH & Co. KG 66 |b | 94|01066 GmbH 67 |T | 78|Linecall Telecom GmbH 68 |B | 38|Prio Services GmbH, 40221 Düsseldorf 70R | | |"Arcor" (Vodafone AG) 71 |i | 51|01071 Telecom GmbH 72 | | 94|01072 Telecom GmbH 73 | | 94|milleni.com GmbH (gehört jetzt zu Star Communications GmbH) 74 | | 19|(01074) tellfon GmbH 75 | | |callandoFon (01075 Telecom GmbH, envacom) 76 | | 51|01076 Telecom GmbH 77 |t | |Callax Telecom Holding GmbH 78r | | |3U HOLDING AG 79R |_T| 40|star79 (Ventelo GmbH) 80 | | |telegate AG 81r |i | 51|01081 Telecom AG 83 | | 19|01083 Sparfon (01083.com GmbH) 84 |i | 51|01084 Telecom GmbH 85 |t | 94|01085 GmbH 86r |T | 78|One Tel Telecommunication GmbH 88R | | |http://www.01088telecom.de/; Bestandskunden haben evtl. noch |das "Tarifwunder" (die mit der freigeschalteten Wählbox) 90R | | |BT Deutschland GmbH 92 |t | |fonissimo (Forester GmbH); 080001092-03/04 f. TA 94 | | |Star Communications GmbH 95 | | 94|eSTART Telecom GmbH 97 |_T| 40|01097telecom 98 |_T| 40|Ventelo GmbH, Mathias-Brüggen Str. 55, 50829 Köln 99 | | 39|First Telecom GmbH; Anbieter bewirbt Tarif mit "günstigen 9,99 EUR | | |monatlich", auch wenn man unvollständige Nummer wählt (Vorsicht, | | |in diesem Menü Tarifauswahl per Nummernsequenz <1,9> möglich!). CbC mit 0900-Nummern (Quasi-CallThrough - bei Ortsgesprächen Vorwählen der eigenen ONKZ erforderlich): Nummer |TA|net|Anbieter/Produkt; Anmerkungen --------|--|---|---------------------------------------------- 090050 |t | 58|Inland: nur Mobil 0900531 |t | 58|0310 kostet (1,99 EUR/Min.); auch mit alt. TNB 09001035|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl. 09001051|t | 51|Nur Inland; TA: Dummynrn. mgl. 090033358 = von 01058/01058Telecom für "Ortsgespräche überall" LEGENDE r|Ortsgespräche möglich ('R': überall) _|TA wird als nicht zum Telefonat zugehörig zeitlich vorgezogen |==> in der Regel "Early-Media"-Feature-Ansage, aber auch eine |scheinbar zum ("Ton")-Anruf gehörende (dann nicht nachwahlfähig) b|TA nicht zu allen Zielen; TA bereits während der Rufphase B|Tarifansage nur zu bestimmten Zielen t|Tarifansage ('T': Anläuten erst *nach* der TA) i|neben TA auch Preisabfrage per DTMF-Menü (010xx0310 und 0800xxxxxxx) Diese werden über die Rechnung des Teilnehmernetzbetreibers [TNB] (im Prinzip immer DTAG T-Com, da bei anderen TNBs kein CbC möglich ist) abgerechnet. Bei 'echten' CbC-Gesprächen, d.h. ohne explizite Anmeldung beim jeweiligen Betreiber, kann weder eine Grundgebühr noch ein Mindestumsatz verlangt werden, da evtl. Vertragsbestimmungen nur für die Dauer der Verbindung gültig sind. Die 010-Gasse kann kostenlos gesperrt werden, hierbei entfällt die Möglichkeit, andere Vorvorwahlen als 01033 per 010xx/0100xx zu nutzen (frühere "Handvermittlung"). Die Abrechnung der über alternative VNB geführten Verbindungen kann sich manchmal verzögern (Rechnungszeilentarif; Schnittstelle). Besitzer von "Call&Surf Comfort_IP"-Anschlüssen sollen aufgrund einer Entscheidung der BNetzA in Zukunft auch vorvorwählen können, wobei die technische Realisierung und deren informationstechnische Logik noch nicht klar ist. Zusätzlich zu den alternativen VNBs gibt es auch die Möglichkeit, eine 0180-Nummer zu benutzen. Die http://www.01801058.com/ bietet hierbei auch die Möglichkeit der Tarifierung erst nach Gesprächsbeginn. Der "Missbrauch" der 0180-Nummer für CallByCall wird von der Telekom toleriert, weil ihr Anbieter nichts daran verdient und somit die Kundenzufriedenheit erhöht; in anderen Netzen ist sie jedoch eventuell aufgrund von fehlenden Zusammenschaltungsvereinbarungen gesperrt. So spielt etwa Vodafone bei Anwahl der Nummer eine entsprechende Ansage ab, desweiteren kann man in deren Netz "Kostenlos surfen"-Nummern außer (extra tarifierten!) Arcor-eigenen aus diesem Grund nicht anrufen. Die o. g. 0900531 hingegen funktioniert, bei M-Net (Analoganschluss) funktionieren wieder alle Sondernummern. Manche Anbieter (aktuell: 01033, 01058, 01021, 01039) bieten auch sogenannte R-Gespräche ('reverse charging') an. Sperrung für Telekom-Kunden über info.r-gespraech@t-com.net / http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/ 2052?formName=THome_Unterwegstelefonieren_RGespräche, Hotline 0800- 3301000 oder HotFax 08003301009. Bei Missbrauch des Dienstes erfolgt eine automatische Einwahlsperre für den klingelstörenden Anrufer, auch wenn dieser CLIR aktiviert hat. Also einfach auflegen, und bald schon spielt der twit im Filter. -------------------- 05 Bei wem muss ich reklamieren, wenn die CbC-Abrechnung nicht stimmt? (16.04.2006) Wenn ein Anbieter über die Rechnung der Telekom abrechnet, wird die Service-Nummer des jeweiligen Anbieters dort mit angegeben. Nur diese Stelle ist für Rechnungsunstimmigkeiten zuständig. Bei Kürzung des Rechnungsbetrages ist zu beachten, dass der Telekom schriftlich mitgeteilt werden muss, welche Position gekürzt wurde. Bei schriftlicher Beschwerde ist zu erwähnen: - Welche Punkte werden konkret beanstandet? - bei Bankeinzug Hinweis: gegebenenfalls Lastschrift stornieren, allerdings bei der Telekom mit Bearbeitungsgebühren ("Vertragsstrafe" lt. AGB) verbunden - dem Rechnungssteller ist schriftlich eine Frist setzen (zwei Wochen) Hinweis: Bei Fristen muß man immer den Tag des Fristablaufs nennen, nicht etwa den Zeitraum. Also nicht "Erstatten Sie den überzahlten Rechnungsbetrag binnen zwei Wochen zurück." sondern "Erstatten Sie den überzahlten Betrag bis zum Freitag, den xx.xx.xx." - Beschwerde sollte umgehend nach Rechnungserhalt erfolgen (Speicherung der Gesprächsdaten meist nur bis 80 Tage nach Rechnung) -------------------- 06 Tarifinfos bei AktivPlus, XXL, Select 5/10, Select 5/30 (21.09.2006) Bei Gesprächen über die Deutsche Telekom gibt es die Möglichkeit, sich die Einheiten anzeigen zu lassen. Bei analogen Anschlüssen geschieht dies über einen 16 kHz-Impuls, der über die Leitung gesendet wird. Dieser Ton ist für das menschliche Gehör in der Regel nicht vernehmbar, kann aber Modem-Verbindungen stören. Bei ISDN werden die Einheiten entweder nach dem Gespräch (nur noch für Bestandskunden verfügbar) oder während und nach dem Gespräch über den D-Kanal übermittelt. Bei den Options-Tarifen (z.B. AktivPlus, Select 5/30, ...) läuft dieser Gebührenimpuls jedoch nicht korrekt, da der Rabatt erst bei der Rechnungslegung verrechnet wird, beim Gebührenimpuls wird jedoch die normale Gebühr *ohne* Rabatt angezeigt. Ganz allgemein sind die althergebrachten "Einheiten" auf dem Rückzug. Bei Neuanschlüssen ("Call plus") rechnet nun endlich auch die DTAG allgemein im Minutentakt ab. "Einheiten" gibts also nur noch bei Altanschlüssen. -------------------- 07 CLIP? CLIR? (Rufnummernanzeige) (13.11.2008) CLIP: AnGErufener sieht Rufnummer von ANrufer (Leistungsmerkmal beim AnGErufenen) CLIR: AnGErufener sieht *nicht* Nummer von ANrufer (LM beim ANrufer) COLP: ANrufer sieht (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim ANrufer) COLR: ANrufer sieht *nicht* (echte) Nummer vom AnGErufenen (LM beim AnGErufenen) Bei der Rufnummern-Unterdrückung werden 4 Varianten unterschieden: CLIR 0 - ständige Übermittlung der eigenen Rufnummer (keine Möglichkeit der Unterdrückung) CLIR 1 - fallweise Übermittlung bei ständiger Unterdrückung (bei der Telekom nicht mehr bestellbar) CLIR 2 - fallweise Unterdrückung bei ständiger Übermittlung (Standard) (bei Analog-Anschluss mit *31# vor der Wahl der Rufnr.) CLIR 3 - ständige Unterdrückung der Rufnummern-Übermittlung (keine Möglichkeit, die eigene Rufnummer zu übermitteln) Bei ISDN wird die fallweise Übermittlung/Unterdrückung durch die entsprechende Funktion des Gerätes gesteuert. Standardmäßig freigeschaltet ist Nicht-CLIR (sprich: A ruft bei B an, B sieht Nummer von A) bei ISDN-Anschlüssen sowie bei neuen (ab 15.01.1998) Analog-Anschlüssen. Oft wird man auch bei der Beauftragung des Anschlusses danach gefragt. Bei unerwünschtem Telefonbucheintrag wird üblicherweise die ständige Unterdrückung (CLIR 3) geschaltet, wenn nichts anderes angegeben wird. Bei älteren Analog-Anschlüssen lässt sich CLIR kostenlos bei der 0800-3301000 deaktivieren bzw. auf nur fallweises CLIR (Aktivierung durch *31# vor jedem Gespräch bei vielen Geräten mit Telefonanlagenfunktion) umstellen. Ständiges COLR ist kostenlos erhältlich und wird z.B. bei Sipgate beim Ausschalten der Rufnummernübermittlung über das Webfrontend mit aktiviert. -------------------- 08 Monitormodus von Handys (11.11.2009) Bei manchen Siemens/BenQ-Handy-Baureihen sind undokumentierte Zusatzfeatures vorhanden, die nach vollem Zugriff auf das Gerät freigeschaltet werden können. So hat man etwa nach Ausführen von http://www.multihandyhacking.de/board/view.php?pg=sie_unlock_midlet ("Papua Utilities", nutzt/errechnet interne Gerätepin) sowohl die Möglichkeit, die sogenannte Geräte-PIN auszulesen oder auch auf Neueingabe zurückzusetzen, als auch den "Flugzeugmodus" (die Sicherheitsabfrage Funk beim Einschalten) abzuschalten. Für bestimmte alte Nokiageräte gibt es Rechenanweisungen/Tabellen, die es erlauben, anhand der IMEI/Gerätenummer einen Nachschlüssel (Gerätecode) zu erstellen; dieser kann zum Entsperren eines zugänglichen oder aber eines bereits gesperrten (max. Anzahl Fehlversuche "abgedrückt") Geräts verwendet werden. Hierbei ist auch das Überschreiben der IMEI-Nummer möglich (nicht zulässig, nur in Thailand und der Türkei gibt es keine regulatorische Vorgabe betreffs der IMEI-Nr.!). Funktioniert ebenfalls oft: Umstellen auf den besseren Sprachübertragungsstandard EnhancedFullRate mit <*3370#>; HFR ein-/ausschalten mit <*4720#>/<#4720#>. Das Gerät startet anschließend neu. Je nach Gerätebaureihe/Typ und Softwareversion kann die Funkaktivität des Geräts detailliert dargestellt werden (bei den neueren Modellen abgeschafft). Doch auch neuere Nokia-Handys sollten wirksam per Gerätecode geschützt werden, falls dies so erwünscht ist: Ist das Handy offen, d. h. fordert kein Passwort an, erlaubt es die Auswahl der Option "Aufspielen der neuen Software ohne höhere Version" oder (in der aktuellen Version des Nokia Software Updater so genannt) "Aktualisieren", den dauerhaften Zugriff auf das Gerät wiederzugewinnen, indem das Passwort beim Firmwareaufspielen auf '12345' zurückgesetzt wird (bei den meisten Geräten ist die Aktualisierung nur über das Datenkabel möglich!). "Anruf ablehnen mit SMS" unter Menü-->Einstellungen-->Telefon-->Anrufen ("Anrufeinstellungen") ist danach möglicherweise wieder auf "aktiviert", da der sogenannte Soft-Reset ("Zurücksetzen auf Werkseinstellungen", wie im Handymenü oder per *'7880#) ausgeführt wird, zusätzlich der "Hard-Reset" (Code hierfür: *#7370#) ! Wer wissen will, wieviele Minuten von seinem Symbian OS-Handy aus insgesamt telefoniert wurden (ähnlich dem Kilometerzähler des Autos), gibt *#92702689# ein; MAC-Adr./WLAN abfragen mit: *#62209526#. -------------------- 09 Der Anrufbeantworter bei e-plus lässt sich nur mit Tricks abschalten (23.02.2009) Im Gegensatz zu D1 und D2 bietet e-plus einen (in den Alt- Verträgen) kostenlosen Anrufbeantworter an, d.h. die Umleitung dorthin und das Abhören sind frei. Daher hat sich EPM (e-plus Mobilfunk) dafür entschieden, dass man die Rufumleitung bei Nichterreichbarkeit bzw. Nichtannahme in ihrem Netz nicht ausschalten kann. Bei der Hotline oder Online-Kundenbetreuung kann man die *komplette* Abschaltung des AB verlangen. Die temporäre Abschaltung des AB lässt sich nur durch Tricks bewerkstelligen. Die bisher empfohlene Umleitung auf die +49 177 777 77 77 funktioniert leider nicht mehr zuverlässig und führt teilweise zu kostenpflichtigen Verbindungen. Man kann aber z.B. eine Telefonsäule oder ein Kartentelefon (Minimal-Fernsprecher-ohne-Zahlungsfunktion oder "Club-Telefone" funktionieren nicht!) oder eine Surfsäule der Telekom nehmen, dort werden oft Sprachverbindungen abgewiesen (besetzt, gassen- besetzt oder Fehlermeldung). Die jeweilige Rufnummer lässt sich aus der angeschlagenen Standortnummer entnehmen. Eventuelle bei der Standortnummer auf die Vorwahl folgende Nullen dürfen nicht mitgewaehlt werden, da ansonsten eine Ansage kommt, dass die Nummer nicht vergeben ist. So kommt z.B. bei Weiterleitung auf die München 089-30763416 die Meldung "Hat aufgelegt" oder Besetzt, bei Verwendung der 089-(00)27375675 (SO Bauerstr. 26) immer ein "Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist vorübergehend nicht erreichbar" (Besetzt ohne CCBS; Nummer existiert, keine Verbindung möglich). Auch auf "Abweisen weitergeleiteter Verbindungen" eingestellte Anschlüsse sind benutzbar (Gassenbesetzt). Dieses Vorgehen ist bei einer Free&Easy-Karte nicht möglich, da dort die Umleitungen nicht auf andere Nummern gelenkt werden können. Statt dessen sollte man in der Mailbox mit Ziffer 3 in das Menü "persönliche Optionen" gehen, eine 1 für "Name und Begrüßung" wählen und dann mit 4 eine Abwesenheits-Ansage aufzeichnen, wobei anschließend noch eine Netz-Ansage für künftige Anrufer kommt, dass keine Aufzeichnung mehr möglich ist, was die Aufzeichnung kurzen Lärms/Rauschens nahelegt. Anschließend kann niemand eine Nachricht hinterlassen und das (kostenpflichtige) Abhören entfällt. (Entnommen von: http://www.geocities.com/WallStreet/2355/t_gsm_feab.htm) Es erfolgt dann allerdings auch keine Benachrichtigung mit der Rufnummer eines Anrufers mehr, der auf der Mailbox gelandet ist. -------------------- 10 eMails an Handys (12.04.2009) Bei E-Plus-Laufzeitverträgen kann man mittels einer SMS mit dem Text "START" an die Kurzwahl 1001 eine E-Mail-Adresse @sms.eplus.de einrichten, die dann ans Handy als SMS weitergeleitet wird. Leider wird nur der Absender und Betreff uebermittelt. Allgemein, auch bei Free&Easy, kann man sich über eingehende E-Mails auf einem E-Plus-Mailkonto per SMS benachrichtigen lassen (eplus-online.de bzw. imail.de Account). Bei o2 besteht die Möglichkeit, mit der Tarifoption "o2 Active E-Mail" einen Pauschaltarif abzuschließen (Vertragslaufzeit 3 Monate mit vier Wochen Kündigungsfrist, so dass ohne weitere Kosten über jede eingehende Mail (Adresse: @o2online.de, Alias lässt sich einrichten) eine SMS-Benachrichtigung (inkl. Anfang des Textes) erfolgen kann und ein kostenloses Einloggen in den Mailaccount per WAP möglich ist. Eine Liste mit Online-Gates zu den Mobilfunknetzen findet sich auf http://www.teltarif.de (ist auf der Startseite verlinkt). Kostenpflichtige Services gibt es z.B. bei http://www.geonet.de/ (Grundgebühr, SMS kostenlos per Webinterface, 6 Cent pro SMS bei Versand per Mail), http://www.mobidig.com/, http://www.ruz.de/ Bei Arcor kann man mit dem Call-by-Call Internetzugang 3 SMS pro Monat kostenlos versenden. Flatrate-Kunden haben 10 SMS pro Monat frei. Die Nutzung ist auch möglich, wenn man sich über andere Provider ins Internet einwählt. Auch DSL minutes-Kunden haben die 10 Frei-SMS des PIA special. Im PIA im Menüpunkt "Mein Account" kann man sich für den SMS-Versand freischalten lassen ("Leistungsumfang"). Unter http://www.12online.de und http://www.freenet.de gibt es ebenfalls Frei-SMS nach Registrierung eines Mailaccounts. Auf Startseite > Kundencenter > Persönliche Daten > Deaktivierung wird das Postfach gelöscht (Hilfe nennt falsch "Produkte & Verträge", Überprüfungs-Email braucht evtl. einige Minuten). Die Mailforwarder http://www.gmx.de/ und http://www.daybyday.de/ bieten momentan eine Weiterleitung von eMails auf Handys an. Bei GMX gibt es außerdem erweiterte Angebote über eine eigene 2 MB große Windows-Software: Für 2,99 Euro sind 50 SMS pro Monat verschickbar, allerdings nur mit der GMX-eigenen Software bzw. Webinterface. Eine interessante e-mail-lose Alternative zum Offline-Schreiben von SMS bietet eine Software für Modem oder ISDN, die SMS per Einwahl verschickt und die es von D2 noch gibt. Der Handshake wird allerdings voll mitberechnet. Freeware-Programme sind z.B. unter http://www.rui.de/mobil/smsman/index.html und http://www.phoner.de erhältlich. Bei Call-by-Call Anbietern mit Sekundentakt werden diese Nummern (z.B. bei E+ die 1167) allerdings teuer mit Sondertarifen abgerechnet. Einzige Ausnahme sind COLT-Reseller unter der 01028 (mit Anmeldung) sowie die 01039 und 01088. -------------------- 11 SMS (Kurznachrichten) in andere Netze (12.05.2009) Folgende Nummern müssen unter Service-Center im Handy eingegeben werden, um Kurznachrichten zu verschicken: D2 -> E+, D1, o2: SMS-Center +49 172 22 70 333 eingeben (! 19,8 Cent/SMS!) (D2 funktioniert hiermit auch, kostet aber ebenfalls 19,8 Cent/SMS) D2 -> D2: SMSC +49 172 22 70 000 (11,7 Cent/SMS netzintern, D1, E+ und o2 funktionieren hiermit auch, kosten aber einen Aufschlag von 17,9 Cent/SMS!, SMS ins Ausland kostet hier 29 Cent/SMS) D1 -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 171 076 0000 eingeben (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen) E+ -> D1, D2, E+, o2: SMSC +49 177 06 -10000 od. -20000 (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen) (Abonnieren der Info-Dienste per SMS kostenlos, aber Empfang der Info-Mitteilungen kostet dann) o2 Laufzeitvertrag -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443 (19 Cent/SMS in den neuen Tarifen) o2 Loop -> D1,D2, E+, o2 : +49 176 0000 443 (19 Cent/SMS) Die angegebenen netzinternen Preise gelten nur für Laufzeitverträge. Bei Prepaid-Karten kostet jede SMS (egal welches Netz) 19 Cent. Empfangsbestätigungen erhält man, wenn man vor eine SMS *N# setzt, also *N# NACHRICHTENTEXT. Ausnahme bei diesem Code: SMS (nicht E-Mail-Texte!) im Deutsche Telekom-Fest-/Mobilfunk-Netz mit *T# versehen. Bei E-Mail-Texten über das 8000-Gateway von T-Mobile funktioniert es, nach der Mailadresse ein *N# einzugeben. Über das erste E-Plus-SMS ..10000 empfängt man die Empfangsbestätigungen nur per Bericht-SMS bzw. nach Aktivierung der Option im Handymenü. Auf jeden Fall werden immer alle kostenpflichtigen SMS von den Netzbetreibern berechnet, egal welches SMSC man benutzt. Beim Versand über ausländ. SMSC (heute meist gesperrt) kann es vorkommen, dass sowohl das dt. als auch das ausländ. Netz Gebühren berechnen. Z.T. werden SMS über ausländische SMSC als 0-1 Sekunden Kurzgespraech (sehr teuer bei 60/1 Taktung) berechnet! eMails vom Handy per SMS funktionieren so: Zuerst die eMail-Adresse eingeben, danach die eigentliche Mail, getrennt durch ein Leerzeichen. Das ganze an die Kurzwahl 8000 (D1), 3400 (D2, 19,8 Cent), 7676245 (SMSMAIL/E+) bzw. 6245 (MAIL/o2, 19 Cent, nur Vertragskunden) senden. Das '@' kann durch ein '*' ersetzt werden. Das "_" (Unterstrich) wird bei E+ durch "--" (doppelminus), bei D1 durch "U" ersetzt. SMS-Senden mit PrePaid: D1-Xtra: 19 Cent / SMS, SMSC +49-171-076-0000 D2-CallYa: 19 Cent / SMS, SMSC +49-172-227-0333 E-Plus Free&Easy Weekend: 19 Cent / SMS, SMSC +49-177-061-0000 oder +49-177-062-0000 o2: 19 Cent / SMS, SMSC +49-176-000-0433 Bei Abschluss eines Vertrages über die Webseite http://www.o2online.de erhält man 100 Frei-SMS pro Monat. Ansonsten bleiben die SMS-Operator-Dienste: D1: +49-171-2002522 (nur Mo-Fr 6:30-22 Uhr, Sa+So 9-20 Uhr) D2: nur *innerhalb* des D2-Netzes (22777) (Vodafone-ComfortMessage); Vodafone-Dial-A-Text (Rufnummer 01722278040): per Zifferncode standardisierte Texte oder numerische Inhalte auswählen/eingeben und ins D2-Netz versenden: http://www.vodafone.de/infofaxe/212.pdf EPlus: +49-177-1166 -------------------- 12 Callback & Callthrough (12.01.2010) Um die hohen Kosten beim mobilen Telefonieren zu senken, bedienen sich viele der o.a. Methoden. Zur Definition: Callback: Man wählt eine Nummer in UK bzw. USA, lässt es einmal klingeln und legt auf. Wenige Sekunden später erhält man einen Rückruf mit einem Freizeichen. Nun kann man lostelefonieren. Callthrough: Man wählt eine kostenlose 0800- oder 00800-Nummer, danach muss man eine ID und eine PIN eingeben. (Einige bieten jetzt den "Super-Dial-In" an: Keine ID&PIN erforderlich, da Erkennung des Anrufers durch Rufnummernübermittlung.) Nun kann man lostelefonieren. Bei Anrufen von öffentlichen Fernsprechern aus wird dem Rnrn.-Inhaber (nicht dem Anrufer) von 0800-Nummern ein Zuschlag in Rechnung gestellt, weshalb für diesen Dienst ein höherer Preis als bei der Nutzung solcher Nummern z.B. auch von Mobilfunkanschlüssen aus berechnet wird. Alternativ gibt es Call-by-Call-Dienste über 01801 und 0700-Nummern, die aber nicht in jedem Fall günstiger sind: - 01801051 und 01801058 (T-Home, Mobil, M-Net), Anrufe kosten nichts, wenn keine Verbindung zur Rufziel zu Stande kommt - 01801203010, 01803220120 und 01805151051 (Easy Telecom) (kosten schon beim klingeln!), funktionieren auch von Arcor-Anschlüssen Die aktuelle Ziel-Liste findet sich unter http://www.easytelecom.de/rates.php - 01801110086, 01803110086, 01805110086 (OneTel) Die Ziel-Liste findet sich unter http://www.onetel.de/index.php?frame=1207&lang=49&site=22 - 0700-12070012 und 01805-770577 (http://www.teltarif.de/arch/2002/kw05/s7112.html) - 01801-001 266, 01803-002 693, 01805-10 10 363 (Woopla) Die Ziel-Liste findet sich unter http://woop.la/produkte/callthrough_0180_kostenguenstige_telefonate/einwahlrufnummern_laender_ziele/ Eventuell ist der KomServ Callthrough-Dienst über 01805-024024 eine Möglichkeit zur Kostensenkung bei Auslandsgesprächen. Unicall bietet die 01801-955555 als Callthrough-Dienst (auch ins Ausland) an, siehe http://www.unicall.de/. Funktioniert auch von Telefonzellen aus (20 Cent/Min). Einen Callthrough-Dienst fürs Ausland bietet Klugtelecom unter der 0211-5399098. Dort antwortet ein Sprachcomputer, der auffordert, die Zielrufnummer einzugeben. Bezahlt werden muss nur das Gespräch nach Düsseldorf, das im Fall einer Festnetzflatrate möglicherweise kostenlos ist (manche Anbieter führen aber schwarze Listen für derartige Nummern). Näheres unter http://www.klugtelecom.de Unter http://www.callsdiscount.com/ sind außerdem verschiedene Nummern zu finden, nach Ziel-Ländern sortiert. Einige Ziele sind über eine Frankfurter Einwahlnummer erreichbar. Grundsätzlich sind Callthrough-Nummern meist auch über Arcor-ISDN- Anschlüsse zu einem dem Ortstarif ähnlichen Tarif des jeweiligen Anschlusses erreichbar. Über Callback kann man keine 0900er/0800er erreichen (Ausnahme: Atlantic Telecom, dort lassen sich manchmal 0800-Nummern anrufen). 0180er funktionieren. Eine Telefonauskunft erreicht man unter + + . Einen eigenen Callback kann man sich mit spezieller Software auf seinem eigenen Computer einrichten. Die eigene Nummer kann dann bei den Tarifoptionen der verschiedenen Mobilfunkanbieter als verbilligt erreichbar gewählt werden. Weitere Informationen dazu finden sich hier: http://www.teltarif.de/arch/2000/kw46/s3541.html -------------------- 14 Guthabenkarten (Xtra, CallYa, Free&Easy, Loop) (14.10.2009) Xtra ist die Guthabenkarte von T-Mobile. Die Laufzeit einer Xtra-Card verlängert sich um 18 Monate, sobald eine kostenpflichtige Aktion (Anruf, SMS/MMS etc.) vorgenommen worden ist (Brief/Karte einen Monat vor Abschaltung). Xtra-Konto-Service: Kurzwahl 2000; Konfiguration: 2202 bzw. 2020 (außer bei resellern). Zu Einschränkungen von Xtra gegenüber einem normalen Vertrag siehe Abschnitt 14a. CallYa ist die Guthabenkarte von Vodafone D2. CallYa-Konto-Server (22 9 22). CY-QuickCheck: 22999. Nach einem Jahr ohne Umsatz bzw. ohne eingehende Anrufe wird die Karte für abgehende Anrufe gesperrt, dies kann aber kostenlos über den Menüpunkt#1 der 12007 verhindert werden. Nach einer schriftlichen Kündigung kann das Guthaben zurückerhalten werden. Hierzu muss in der Kündigung eine Bankverbindung angegeben und die SIM-Karte beigelegt werden. Wird unter der 22922 ein Gültigkeitszeitraum angesagt, ist DIESER verbindlich; in diesem Fall ist ein CallYa-Reseller/Service-Provider der für die Erstattung des Restguthabens zuständige Ansprechpartner. Zehnsation FREE ist die Guthabenkarte von E-Plus. Mit 15 Euro Aufladung ist man 6 Monate plus Eins lang erreichbar, bei 20 Euro sind es 8 Monate und bei 30 Euro 12 Monate. Man hat 2 Monate lang die Möglichkeit, seine Rufnummer zu erhalten. Eventuell vorhandenes Restguthaben wird hierbei wieder "gutgeschrieben". Sind keine abgehenden Gespräche mehr möglich, kann man auch keine 0800er anrufen, es sei denn, man lädt wieder Guthaben auf. Maximale Guthabengültig- keitsdauer 24 Monate. Kostenloser Free&Easy-Service (automatisches Ansagemenü) unter 11 55, FREE-Hotline 1150 vom Festnetz aus billiger zu erreichen als vom Handy (1150 hat höheren Tarif als normale Mobilgespräche). o2 o Prepaid (o2 Loop S/M/L nur noch, wenn bereits im Bestand) ist das Prepaidangebot im o2-Tarifesortiment. Das Guthaben ist jeweils ein halbes Jahr ab Aufladetermin gültig. Das selbst aufgebuchte Guthaben verfällt laut einer Gerichtsentscheidung erst nach der Einklagfrist für Ansprüche aus Alltagsgeschäften (3 J.), die Karte wird ohne regelmäßiges Aufladen jedoch für abgehende Gespräche gesperrt, zu einem späteren Zeitpunkt meistens auch endgültig, also auch für die GSM-Notrufnummer 112. Die Gültigkeitsdauer des Kartenguthbens kann man mit *102# abfragen, die Höhe des Guthabens mit *101# (Achtung, bei aktiver Sperrung wird hier fälschlicherweise 0,- angezeigt!). Einen Monat nach der Sperrung des Kartenguthabens wird die Karte endgültig für abgehende Verbindungen abgeschaltet. Das Guthaben wird erstattet, wenn man an Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG, o2 LOOP Kundenbetreuung, 90345 Nürnberg schreibt (SIM-Karte beilegen!) und die Kundenadresse, Rufnummer der Loop-Karte und Bankverbindung angibt (Inhaberwechsel per Fax 08008002002). Das Aufbuchen neuen Guthabens ist auch per [*103*Rubbelcode# senden/anrufen] bzw. [*103# und USSD-Antwort] möglich. Aufladen per Überweisung: SMS mit beliebigem Inhalt an netzinterne Nummer 56656 schicken. Dann erhält man Infos mit Bankverbindung und individuell anzugegebenem Verwendungszweck. Sobald das Geld eingetroffen ist, wird das Prepaid-Konto aufgeladen und per SMS darüber informiert. Auch über das o2-Portal (www.o2online.de) lassen sich die Kontodaten abfragen. Über *111*# sind Gespräche aus dem Ausland möglich (per Callback). Es gibt auch zahlreiche Regionen mit normalem Wähl-Roaming. -------------------- 14a Vor-/Nachteile von Prepaid-Karten gegenüber Verträgen sowie zwischen den einzelnen Netzen (28.01.2010) Nachteile bezeichne ich durch ein Minus, Vorteile durch ein Plus. Es sind nicht nur Vorteile gegenüber Postpaid-Verträgen sondern auch Vorteile gegenüber den anderen Netzen aufgelistet. D1-Xtra: - Relativ unflexible Gestaltung des Angebots (z. B. minutenbasierte Abrechnung, sonst für Internetzugang nur Email-flat buchbar) - Hotline für Xtra Click-Kunden bei persönlicher Beratung nur über 0900- Nummer oder 2202_Weiterverbinden zum "Extrapreis" - Änderung der "Nummer Eins" (war: XtraOne) kostet 4,95 EUR - weniger Mailboxfunktionen (kein Fax, Pagerbenachrichtigung und Alarmierung auf fremde Rufnummern, wobei inzwischen auch Vertragskunden das neu hinzugekommene kostenpflichtige Zusatzangebot zur Freischaltung solcher Dienste buchen müssen) - Anklopfen/Halten und Konferenz im Prepid-Segment nicht vorgesehen - Bei Altverträgen wird per default die Rufnummer nicht übermittelt, Freischaltung für CLI beim mobilen Surfen hier nur per SMS mit "+t-online mobil" (ohne Anführungszeichen) an die Kurzwahl 27637 - Extreme Roaming-Preise wenn Rufnummern im besuchten Land angewählt werden sollen (EU-Richtlinie nur in "T-Mobile Weltweit" umgesetzt) + Übermittlung der eigenen Rufnummer (Flash-SMS) bei Wechsel des Handys oder per *135# (Hörertaste) senden + Über das 2020-Menü sind diverse Funktionen ein-/ausschaltbar, z.B. Roaming, Rufnummernunterdrückung, TM Weltweit, SMS-Kuckucks. + 00800-Nummern sind im T-Mobile-Netz kostenlos anwählbar / offen + Attraktive Wochenend-flat für TM und Deutschland Festnetz; XtraClick.de für kostenlose Mobilboxabfrage (auch abschaltbar) + Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie bei einem Vertrag; virtuelle über-Anrufer-Benachrichtigungsnummer + Im Tarif Xtra-CLICK (Wechsel nur online auf de-domain möglich) auch Aufsprechen auf anderen Mobilboxen kostenlos, bei Resellern auch (getestet: Congstar); XtraClick hat zusätzlich noch die kostenlose Rufumleitung zu dt. T-Mobile-Handy-Nummern * Keine Verlängerung der Phonetime/Messagetime, sondern - auch egal mit welchem Betrag aufgeladen wird - immer bis Tag der Aufladung + 1 Jahr. Kein größeres Zeitfenster bei größeren Aufladebeträgen. D2-CallYa: - Abfrage der Mobilbox kostenpflichtig (außer online-Tarif CallYa Kompakt (Alttarif) und die Fremdangebote/Tarife ala EDEKAmobil) - Best Friend: Änderung der Nummer kostet 5 EUR - Mailbox unterstützt kein Fax - 00800-Nummern ("International freecall") sind nicht erreichbar - Keine Anrufe zu 0800er-Nummern mehr möglich, wenn kein Guthaben mehr für ein Festnetz-Deutschland-Gespräch vorhanden ist - Nutzung von VoIP wie bei T-Mobile nur in Vertragstarif-Option ("Internet Plus Flat") freigeschaltet (Vorsicht, AppleAppStore führt nur WLAN-VoIP-Software!) * Mailbox über Hotline abschaltbar (oder über Kundenbetreuung online), SMS-Benachrichtigung ebenfalls, falls MB gewünscht + Kostenlose "Visual Mailbox" per MMS (12051 Administration) + 10 netzinterne Gratis-SMS am Tag und email/SMS für MeinVodafone- Portal-Nutzer + Erschwingliche Tarifoptionen für Vieltelefonierer und Vielsurfer + Rufumleitung genauso konfigurierbar (mit allen Features) wie bei einem Vertrag, neben Dreierkonferenz auch Anklopfen und Makeln verfügbar wie bei Vertragskarten + Gute 3.5G/UMTS-/GSM-Abdeckung, auch überland, MobileTV-Basiskanäle + Kostenlose Weiterleitung ins Heimatnetz D2 (nicht unbedingt bei Resellern; bei smobil und EDEKAmobil z. B. nicht!) + (Eingerichtete/passwortgeschützte) Mobilbox übermittelt in ihrer SMS-Benachrichtigung auch die Nummer des Anrufers, nicht nur das Datum der Verbindung * Bei gebuchter Internet-flat nur "Wap"-Internetverbindungen, nicht alle Dienste, nur handyspezifische (XHTML, RealPlayer, ...) z. B. kein Emailabruf außer bei vodafone.de-Postfächern möglich + Bei "Vodafone Live!Internet" 5-Minutentakt und kostenloser Zugriff auf rudimentäres "Mein CallYa"-WAP-Menü, auch für CY-reseller-(Neu-)Kunden + CallYa-Hotline 22911 kostet erst ab Verbindung zu einem Berater E-Plus + Aufladung verlängert die Gültigkeit des Guthabens um 6 (15 EUR), 12 (30 EUR) bzw. 24 (60 EUR oder mehr) Monate, statt einfach den Gültigkeitstermin auf Aufladedatum + 1 Jahr zu setzen (s. o.) + bei Prepaid-Verträgen ab "EASY 2006" kostenlose Abfrage der Mobilbox und über das eigene Mobilboxmenü kostenloses Aufsprechen auf anderen Mobilboxen (gilt nicht für Simyo u. a. Nicht-"E-Plus_"-Angebote) - 00800-Nummern sind nicht anwählbar (kaufm. Kundensegmentierung) - nicht abschaltbare Umleitung auf die Mobilbox bei Nicht-erreichbar und Nicht-melden erzwingt "Abwesenheitsansage" (außer Reseller, Vertragskundensegment und Simyo) - Rufnummer wird (FREE-Tarife) unterdrückt und muss fallweise (bzw. über Einstellung im Handy) übermittelt werden (*31#); dies ist eine netzkonfigurierte Vorgabe, reseller abweichend (fallweise unterdrückt) - Guthabensstandabfrage per *100# mit www.gettings.de-Werbenachrichten in (Normal-)SMS verquickt. Abbestellen möglich per SMS "Stop" an 77077. - Bei diversen älteren Karten (vermutlich die mit nicht abschaltbarer PIN- Abfrage beim Einschalten) Guthabensanzeige im Inland nur noch per Anruf bei der 22922, nicht mehr per *100# * Der Empfang von MMS-Nachrichten ohne Umweg über den Aufruf einer passwortgeschützten Webseite ist erst nach dem erstmaligen Versand einer MMS vom benutzten Handy aus möglich. o2 o / Loop (E2-Netz) + Guthaben kann beliebig aufgestockt werden (Banküberweisung) und verfällt erst zum mit *102# abfragbaren Termin (bei FONIC 1/4-jährl. Erstattung mgl.) + Wie bei E+ auch einige 900 MHz-Band-Frequenzen für UMTS und GSM + Aufsprechen auf anderen Mobilboxen kostenlos in Tarifen mit Gratis- Abfrage der eigenen (gilt auch für komplettes reseller-Segment) + Kostenloser /goto/handyfinder, auch ohne o2 Kontocheck-Zustimmung nutzbar + Automatische Uhrzeit-Aktualisierung über das o2-Netz wird unterstützt + "Kosten-Airbag" in den aktuellen Tarifen ("o"), eine Art Flatrate durch Kostendeckelung und gestatteten Missbrauch/Überschreitung, nur für dt. Ruf- u. SMS-Ziele und Inland!) + Persönliche Festnetznummer gegen Aufpreis oder je nach Tarifstufe angekündigt + Kontoservice 5667 auch im Ausland kostenlos anrufbar - 00800-Nummern sind nicht anwählbar, 0700 ebenfalls gesperrt, 0800 s. Kap. 24 - E-Mail-Versand per SMS und freie Rufumleitungen mit Prepaidkarten nicht möglich * Der Empfang von MMS-Nachrichten ohne Umweg über den Aufruf einer passwortgeschützten Webseite ist wie bei den anderen Anbietern außer T-Mobile erst nach dem erstmaligen Versand einer MMS möglich. Ausnahme: Automatische MMS-Konfiguration auf o2online.de oder per Antwort-SMS an 80215 nach SMS mit "HANDY" an 80100 (o2 Vertrag) oder 80111 (o2 LOOP) und Empfang der Start-MMS. * Guthabenabfrage funktioniert mit nicht-Flash-SMS- oder nicht-USSD- antwortfähigem Handy nicht per *100#, nur direkt per *101# und *102# Seit Herbst 04 gibt es SIM-Karten und bundles nicht nur von den Netzbetreibern selbst, sondern teilweise auch von Wiederverkäufern. Erster Reseller war Tchibo, mittlerweile gibt es aber eine schier unüberschaubare Vielfalt von Angeboten, z. B. Blau, Ja!mobil, smobil, oft zielgruppenzentriert und marktschreierisch beworben, wie z. B. "Bild-Mobil" oder " Pro7WEB&TV", oder produktpalettenerweiternd (Vodafone-Telefonanschlüsse, Versatel, 1und1, Alice solo). Als (bisher) einziger virtueller Netzbetreiber hat Vistream den Betrieb aufgenommen und vermarktet mit wechselndem Erfolg im E-Plus-Netz funkende Karten auf seiner Plattform. E-Plus fungiert hierbei als reiner Netzwerk-Provider, die Interconnection-Entgelte gehen z.B. an Vistream und Änderungen an der Konfiguration im Netz kann nur Vistream selbst für den einzelnen Kunden durchführen. Ein weiteres virtuelles Netz existiert bei Vodafone, hierbei ist aber lediglich die Abrechnung ausgegliedert bzw. an eine Schnittstelle transferiert worden. In der Regel bekommt man bei den "Fremdanbietern" einen schlechteren Service als bei den Netzbetreibern selbst. So verfallen z. B. sämtliche VF- reseller-Karten nach dem Schema ein Jahr ohne Aufbuchung, und Angebote mit netzweiten Community-Features wie z. B. Xtra NonStop sind nach wie vor den "Direktkunden" der (eigentlichen) vier MoFu-Anbieter vorbehalten. -------------------- 15 Wie funktionieren 'Ortstarife' im Mobilfunk? (27.03.2009) Die Mobilfunknetze bieten z.T. sog. Ortstarife auch vom Handy an. Die Ortsvorwahl wird durch einen Anruf bei D1 (2020), D2 (22044) bzw. e-plus (1113) eingerichtet. Man kann nun Gespräche zu dieser Vorwahl günstiger führen. e-plus bietet noch einen 'Freunde-Tarif' an, mit dem man fünf vorher bestimmte Rufnummern zu o.a. Preisen erreichen kann. D2 kann man entweder BestCity (Ortsvorwahltarif), D2 BestCitySpezial *oder* BestWeekend nutzen. Auch bei e-plus muss man sich zwischen Ortsvorwahl- und Freundetarif entscheiden. o2 bietet in seinem Netz bei Genion mit der City-Option ebenfalls einen Ortstarif an. Gespräche aus der festgelegten "City" in den eigenen Ort und in weitere angrenzende Ortsnetze kosten rund um die Uhr 7 Cent. Die genaue Größe der Cityzone ist unter abrufbar. Bei den Genion-Tarifen mit Homezone ist innerhalb der Homezone außerdem ein Gespräch innerhalb desselben Ortsnetzes aus dem man die Genion-Festnetznummer hat für 3 bzw. 5 Cent pro Minute möglich. -------------------- 16 Kann man günstiger telefonieren, wenn man bestimmte Codes wählt? (22.10.2000) Es gibt das Gerücht, dass man ein Ferngespräch als Ortsgespräch abrechnen lassen könnte, wenn man nach der normalen Telefonnummer eine Nummer anhängt, die zusammen mit der letzten Ziffer '10' ergibt. Dies ist definitiv falsch. Auch die diversen Handy-Codes, die angeblich zu kostenlosen SMS oder ähnlichem verhelfen sollen, helfen in Wirklichkeit nicht. Als Beispiel sei die geschlossene Benutzergruppe 666 genannt, die absolut keine Wirkung hat. -------------------- 17 Was kosten Servicenummern? (17.02.2007) Die Vorwahlen/Nummern 0137; 0138; 0180; 01888; 0700; 00808; 0088210; 11833; 11834; 11836; 11837; 11864 werden immer von der Telekom berechnet. Die Vorwahlen 012; 118 ohne die oben genannten fünf T-Com-Nummern; 0181 bis 0189; 0191 bis 0194; 0900 hingegen werden nicht unbedingt vom Teilnehmernetzbetreiber oder der Preselection des Anrufers berechnet, da hier auch anderen Firmen, so diese die jeweiligen Rufnummerninhaber sind, die Rechnungsstellung gewährt wird. Hier die Preise, die von der Telekom berechnet werden (nicht von Telefonzellen, hierzu werden die Preise unter 0800-3306667 angesagt bzw. sind auf http://blitztarif.de/telefonzelle zu finden): 012-xxx : Tarifinfo unter 0800-330-4567 0137-1/5 : 14 Ct. pro Gespräch 0137-2/3/4 : 14 Ct. pro Minute 0137-6 : 25 Ct. pro Anruf 0137-7 : 1 EUR pro Anruf 0137-8/9 : 50 Ct. pro Anruf 0138 : 14 Ct. pro Minute 0180-1 : 3,9 Cent pro Minute 0180-2 : 6 Cent pro Gespräch 0180-3 : 9 Cent pro Minute 0180-4 : 20 Cent pro Gespräch 0180-5 : 14 Cent pro Minute 0700 (Persönliche Rufnummer): 0,12 EUR/Min. (Mo-Fr 09-18) 0,06 EUR/Min. (sonst) 0800 (Freecall) und 00800 (International Freecall): Normalerweise kostenlos für den Anrufer, mit Ausnahmen (00800 wird von manchen Anbietern berechnet) 0900: Tarif vom Anbieter festgelegt und angesagt Sonderrufnummern aus Telefonzellen: Eine Tarifeinheit kostet 10 Cent, 01801/01802: eine Einheit dauert 15 Sekunden 01803: eine Einheit dauert 12 Sekunden 01804: die erste Minute kostet 4 Tarifeinheiten (die auf jeden Fall anfallen), dann eine Einheit alle 15 Sekunden 01805: eine Einheit dauert 10 Sekunden 0138: 2 Tarifeinheiten für die ersten 30 Sekunden, dann eine je angefangene 15 Sekunden, wobei insgesamt mindestens 3 Tarifeinheiten anfallen 01371: 3 TE/Verbindung 01372/01373/01374: 2 TE für die ersten 30 Sekunden plus mindestens eine pro nächste 15 Sekunden) 01375: 3 TE/Verbindung 01376: 5 TE/Verbindung 01377: 17 TE pro Verbindung 01378/01379: 9 TE je Verbindung 01888: wie Gespräch nach Berlin bzw. Bonn 0700: Mo-Fr 9-18 Uhr 50 Cent/Minute, in der übrigen Zeit 30 Cent pro Minute (1 TE alle 12 bzw. 20 Sekunden) 0180er vom Handy: 0180x D1 alte Tarife 38,34 Cent pro Minute (30sek-Takt) 0180x D1 neue Tarife 49 Cent pro Minute (60/1-Takt) 0180x D1 neue Xtra 69 Cent pro Minute (60/1-Takt) 0180x D2 Postpaid 69 Cent pro Minute 0180x D2 CallYa 79 Cent pro Minute 0180x E+ Time&More 51 Cent pro Minute 0180x E+ Profi 51 Cent pro Minute 0180x E+ Privat 51 Cent pro Minute 0180x E+ Free&Easy 87 Cent pro Minute (Hauptzeit), 36 Cent (Nebenzeit) 0180x o2 Loop 69 Cent pro Minute 01801 01802 o2 neue Tarife 49 Cent pro Minute (Hauptzeit), 15 Cent (Nebenzeit) 01803 01804 o2 neue Tarife 49 Cent pro Minute (Hauptzeit), 15 Cent (Nebenzeit) + 20 Cent pro Verbindung 01805 o2 neue Tarife 60 Cent pro Minute (Hauptzeit), 25 Cent (Nebenzeit) Zur Vermeidung der hohen 0180er-Tarife bietet es sich an, alternative Festnetznummern zu benutzen, sofern diese bekannt sind. Siehe http://0180-telefonbuch.info Viele Kosten von Sonderrufnummern bei Nutzung von Prepaid-Karten finden sich unter http://www.teltarif.de/i/sonderrufnummern-prepaid.html Die Kosten der Auskunftsdienste findet man auf http://www.teltarif.de/db/res-auskunft.html oder http://www.billiger-telefonieren.de/anbieter/auskunft/auskunft.php3 -------------------- 19 Wieso sind Ludwigshafen und Mannheim zwei Ortsnetze? (08.01.2001) Ludwigshafen und Mannheim haben eine gemeinsame Vorwahl (0621), jedoch wurde von der Regulierungsbehörde festgelegt, dass es sich um zwei getrennte Ortsnetze mit jeweils eigenem City-Bereich handelt. Dadurch kommt es zu der misslichen Situation, dass von manchen Orten aus nur eine der beiden Städte zum City-Tarif erreichbar ist, die andere jedoch schon mit Region 50 berechnet wird. Zur Unterscheidung der beiden Ortsnetze dient folgendes Schema: Mannheim: 0621-1, 0621-2, 0621-3, 0621-4, 0621-7, 0621-8, 0621-90, 0621-91, 0621-92, 0621-93, 0621-94, 0621-97, 0621-98 Ludwigshafen: 0621-5, 0621-6, 0621-95, 0621-96, 0621-99 Diese Aufteilung wurde schon vor der Entmonopolisierung des Telefonmarktes von der Telekom festgelegt. -------------------- 20 Was bedeuten die Tarifbezeichnungen wie z. B. 1/1 oder 60/60? (22.10.2000) Die Dauer des Taktes bei den Telefontarifen wird üblicherweise in dieser Form abgekürzt. Die erste Zahl bedeutet dabei die Länge der ersten Einheit, die zweite Zahl die Länge der restlichen Einheiten. Diese Trennung wird vorgenommen, weil manche Anbieter die erste Einheit länger dauern lassen. Damit sollen Kurztelefonierer zur Kasse gebeten werden. Beispiele: 1/1: grundsätzlich Sekundentakt (Kundenfreundlichster Tarif) 60/60: Minutentakt (weit verbreitet, nicht sehr kundenfreundlich) 60/1: erste Minute wird voll berechnet, danach Sekundentakt (bei langem Gespraechen wie 1/1, bei Kurzverbindungen z.B. mit Anrufbeantworter ungünstig) -------------------- 21 Werbefinanziertes Telefonieren (29.09.2009) Da die Kosten für die Vermittlung von Telefonaten zu den meistangewählten Lokationen in den letzten Jahr(zehnt)en deutlich gesunken sind, gibt es immer wieder Aktionsangebote, mit denen man kostenlos telefonieren kann. GoYellow bietet mit PeterZahlt einen (anmeldepflichtigen) PC-gestützten Service an, www.i-tell-u.de einen anrufbasierten ohne Werbevideos. Ganz ohne "Risiken und Nebenwirkungen" wird es jedoch kaum abgehen, denn auch der neue einwahlbasierte Dienst der woopla GmbH in Duisburg erhebt Daten seiner Nutzer: "Stimmt der Anrufer im Rahmen eines interaktiven Spots der Interaktion/dem separaten Ablauf zu, so berechtigt er woopla damit gleichzeitig, die von ihm erfassten Daten (Alter, Geschlecht, ggf. Anrufernummer) an den Werbepartner weiterzugeben. Auch weitere, während der Interaktion erhobene Daten, dürfen dem Werbepartner zur Verfügung gestellt werden." . Für Kunden in bestimmten Handy-Alttarifen kann sich das Nutzen von Sonderrufnummern oder Festnetz-Einwahlnummern in bestimmten Fällen lohnen, so steht hier etwa die 069-33296444 zu bestimmten Auslandzielen zur Verfügung. Der Hintergedanke der Anbieter bei solchen "Kostenlos"-Aktionen ist natürlich, dass - wiederum gebührenpflichtige - Rückrufe, Antwort-SMS etc. erfolgen. -------------------- 23 Steuerung der Vermittlungsstelle (spezielle Leistungsmerkmale) (20.01.2010) Am analogen Telefonanschluss ("Standard-Anschluss"/"T-Net") können die Leistungsmerkmale der Vermittlungsstelle (z. B. Anrufweiterschaltung, SprachBox) mit DTMF-Tonwahl-Befehlen gesteuert werden. Beim digitalen ISDN-Anschluss werden Steuerungsbefehle nicht mit dem MFV gegeben, sondern über den D-Kanal als Keypad-Codes (im Telekom-Deutsch: 'Netzdialog' oder 'Netzdirekt'). Dazu muss das ISDN-Gerät keypadfähig sein. Die Zeichen Initiator/Stern und Terminator/Quadrat können zwar auch im Telefonmodus, also ohne dass am ISDN-Endgerät in den Keypad- Modus geschaltet wurde, gegeben werden, jedoch führt diese Vorgehensweise bei T-Home-Anschlüssen zum Abbruch (bei Arcor-ISDN-Anschlüssen hingegen war sie im Test für die verfügbaren Keypad-Befehle möglich); vor der Netz- Modernisierung bewirkte im Deutsche Telekom-Netz die Raute das Anwählen der Nummer bzw. wurde ausgelassen und konnte daher als Trennzeichen in einen Adressbucheintrag eingepflegt werden, z. B. '503#310' für Rufnr. 503 plus Durchwahl 310, wenn das ISDN-Endgerät nicht nach '#' sofort rauswählte (was bei den Vodafone-ISDN-("Komfort Classic"/"Arcor-ISDN"-Tarife)- Anschlüssen so implementiert ist). Um z. B. eine AnrufWeiterSchaltung der MSN 13579 auf die Nr. 098765432 einzurichten, muss folgendes eingegeben werden: *21*098765432*13579# Die Rufnummernangabe '0' statt '098765432' bewirkt die Aktivierung der AWS (gilt analog dazu auch für andere Dienstmerkmale) bei *allen* MSN. Eine Unterscheidung nach Dienstmerkmalen (z.B. nur 'Telefon') ist nicht möglich, nur bei über das funktionale Protokoll "reservierten" ("gehört MSN_/Gerät") AWS). Es gibt Leistungsmerkmale, die nicht vom Kunden selbst eingerichtet oder deaktiviert werden können, etwa das Abweisen unbekannter Anrufer (ACR) oder das Freischalten der Identifizierung (MCID) solcher das Dienstmerkmal CLIR benutzenden Anrufer. Diese Aufträge an den technischen Kundenservice der Deutschen Telekom AG (Festnetzsparte) werden nur noch anschlussbereinigt, d. h. für alle MSN je eines Kundenanschlusses, ausgeführt. Um die Steuerung auch von jedem beliebigen Anschluss aus vorzunehmen gibt es die kostenpflichtige (Gebühren aus dem Ausland) Zusatzleistung 'Fernsteuerung der AWS'. Diese wurde aus Platzgründen in das nächste Kapitel übernommen. Anschlussinhaber mit einem NGN-Anschluss (z. B. Arcor Comfort Plus-Kunden oder "Call&Surf Comfort IP"-Anschluss-Bestandskunden) können in der Regel ihre mobile Erreichbarkeit auch über das Aufschließen (Vodafone Comfort Plus und andere standardmäßig nicht SIP-fähige) oder Abändern (evtl. zweite Leitung erforderlich; die Weitergabe der VoIP-Einwahldaten ist untersagt) ihres VoIP-Anschlusses herstellen; der eigene Telefonanschluss wird dabei von einem beliebigen VoIP-Endgerät aus genutzt. Die Änderung der Netz-PIN (nur wirksam für PIN-geschützte Funktionen wie z. B. die veränderbare Anschlusssperre OCBUC) erfolgt erstmalig per *99*0000*neuePIN*neuePIN*MSN# -------------------- 23a Gegenüberstellung der Steuercodes im Fest- und Mobilfunknetz (29.09.2009) Hier einige gebräuchliche Funktionen: (Nr = Rufnummer, DK = Dienstekennung (siehe unten), Zeit in Sekunden) Merkmal Festnetz Mobilfunk ---------------------------------------------------------------------- Alle Anrufe sofort an Nr umleiten *21*Nr# *(*)21*Nr(*DK)# - Löschen #21# ##21# - Deaktivieren #22# #21# - Aktivieren *22# *21# - Prüfen *#21# *#21# Anrufe verzögert an Nr umleiten *61#Nr# *(*)61*Nr(*DK)# - Dauer angeben: (immer 20 Sek.)² *(*)61*Nr(*DK)(*Zeit)# - Löschen #61# ##61# - Deaktivieren - #61# - Aktivieren - *61# - Prüfen *#61# *#61# Bei Unerreichbarkeit an Nr umleiten - *(*)62*Nr(*DK)# - Löschen - ##62# - Deaktivieren - #62# - Aktivieren - *62# - Prüfen - *#62# Bei Besetzt an Nr umleiten *67#Nr# *(*)67*Nr(*DK)# - Löschen #67# ##67# - Deaktivieren - #67# - Aktivieren - *67# - Prüfen *#67# *#67# Rufnummernübermittlung - Einschalten für dieses Gespräch - *31#Nr - Ausschalten für dieses Gespräch *31#Nr (*31*Nr)¹ #31#Nr - Prüfen - *#31# Anklopfen / CallWaiting (nur für Sprachanrufe) - Einschalten - *43# - Ausschalten - #43# - Prüfen - *#43# --- ¹ Bei Telekom *31#Nr, bei anderen Betreibern evtl. *31*Nr. Bei ISDN muss in der Regel die entsprechende Funktion des Telefons oder der Telefonanlage genutzt werden. Bei Arcor funktioniert aber auch bei ISDN die *31*Nr (sowohl Keypad als auch als Bestandteil der Rufnummer). ² Die Verzögerung einer Anrufumleitung läßt sich bei der Telekom über die fernsteuerbare AWS unter 0800-3309798 bis 60 Sekunden hochsetzen. Diese Funktion ist auch über DTMF/Keypad-Steuerbefehl *62*60# verfügbar, die fernsteuerbare AWS steuert damit alle im Amt/Netz ausgelösten oder am S0-Bus reservierten CFNRs, sowie die der SprachBox. Dienstekennungen: 10 - Alle Anrufe 11 - Umleitung Sprache 12 - Alle Daten (Geschwindigkeiten/Protokolle) 13 - Umleitung Fax -------------------- 24 Allgemeine Erläuterungen zur TNet-Box und SprachBox (27.12.2009) Die T-Home SprachBox kann vom eigenen Anschluss aus unter freecall 0800-3302424 eingerichtet und abgefragt werden. Bei Schaltung eines neuen Telefontarifs wird sie binnen 3 Tagen aktiviert (im Kundenauftrag abwählbar). Nach Ersteinrichtung ist die Box automatisch für den Empfang bei besetzt und nach Zeit konfiguriert. Diese Einstellung kann unter http://kundenservice.telekom.de, 0800-3309798 / 0511-12331685, per Keypad, am ISDN-Endgerät oder im Sprachboxmenü geändert werden. In den Alttarifen 'T-Net' und 'Standard-ISDN' kann man eine erstmalige Freischaltung der fernsteuerbaren Anrufweiterschaltung unter 0800- 3309798 vornehmen, nach deren Aktivierung die AWS-Steuerung auch per korrespondierendem Keypad-/Tasten-Befehl möglich ist (nicht in der Rufphase; kein Anklopfen). Die SprachBox kann - allerdings nicht kostenlos wie angesagt, sondern zu den vereinbarten Konditionen (monatl. Nutzungsgebühr) - an den Anschlüssen dieser (Tarif-)Generation ebenfalls eingerichtet werden. Wer das "Komfort-Paket" am T-Net-Anschluss hat und es kündigt, kann es nicht mehr hinzubuchen (Bestandskunden- Tarifschema). Auch die Einrichtung einer AWS an andere Ziele, oder die Einstellung der Wartezeit bei "nach Zeit", sind im Menü der SprachBox möglich. Zielrufnummern, die am Anschluss über die variable Rufnummernsperre/ Sicherheitspaket Plus gesperrt sind, lassen sich ebenfalls im Sprachmenü unter 08003302424 oder unter 08003309798 einrichten, lediglich das Webfrontend und der Keypad-Modus verweigern hier die (wegen des Abweisens des Verbindungswunsches nicht bestätigungsfähige) AWS- Aktivierung. 010-Nummern sind nicht mehr in Mein T-Home einrichtbar, hier sind diese Dienste neben Auslandsnummern als AWS-Option entfallen. Hat man eine solche unzulässige Nummer im Eingabemaskencache (dann grau hinterlegt) stehen, ist das Übermitteln des Formulars solange gesperrt, bis man sie durch eine erlaubte ersetzt. Die in der SprachBox (0800-3302424) oder per fernsteuerbarer AWS (0800- 3309798 eingerichteten AWS lassen sich per Keypad zwar deaktivieren, nicht jedoch abfragen. Dies ist lediglich über das Funktionale Protokoll bzw. im Textmenü des verwendeten ISDN-Endgeräts möglich. Wer noch die alte Bedienversion der sogenannten "TNet-Box" hat (Anschluss- Schaltung vor Juli 2008 bzw. Sprachboxeinrichtung vor Nov. 2008), kann eine zweite Unterbox ("Family-Box 1") in der Hauptbox einrichten. Zwischen den Familyboxen können kostenlos Nachrichten hin und her geschickt werden; die Familyboxen sind im Gegensatz zur Hauptbox 0 nur von der bei der Einrichtung der SprachBox verwendeten MSN aus ohne Passworteingabe abfragbar; die erste Familybox ist kostenfrei. Es stehen mehrere Mailboxansagen und -Menüs zur Auswahl. Die SMS-Benachrichtigung schaltet bei den TNet-Boxen die per Telefonanruf aus; die Wartezeit bis zur Rufannahme ist nur per *62*xx#, nicht aber im Menü einstellbar. Bei Tarifwechseln bleibt die TNet-Box erhalten, bei Box-Löschung nicht (SprachBox aktuelles Bedienschema). Ein besonderer Service ist das Freischalten der SprachBox für Anrufe von der eigenen Handynummer aus, denn bei aus der Box heraus eingeleiteten Rufen - hierbei muss etwas aufgesprochen vorliegen -, erhält man vor Verbindungsaufbau die Anrufernummer zur Bestätigung angesagt und Zusatzkosten irgendwelcher Art entstehen (auch im Netz) nicht. Es gilt der am Anschluss (/010330xxxxyz) eingestellte Tarif, die Rufnummer wird unterdrückt. Mehrfachanrufe pro Sitzung sind ebenso möglich wie das Herstellen von Verbindungen zum eigenen Anschluss. O2-Kunden können die SprachBox nicht als Weiterleitungsziel benutzen, da freecall 0800 als Sonderrufnummer hierfür mit gesperrt ist. Neuerdings wird die Einrichtung (3-4-6) von nicht im T-Mobile-Netz geschalteten Mobilnummern verweigert, für Rückfragen steht u. a. die 08003303000 (Kw. "Sicherheit") zur Verfügung. Die SMS-Benachrichtigungen der Box sind kostenlos, wenn als Zielrufnummer ein T-Mobile-Mobilfunkanschluss oder eine MSN am eigenen Anschluss angegeben wird. Die (Fern-)Steuerung der SprachBox-Aktivität gilt immer nur für die MSN, unter der diese eingerichtet worden ist. Für 1,05 EUR monatl. kann die Fax-Funktionalität aktiviert werden, die eingegangenen Faxe werden durch Versand an eine Faxnummer eingesehen. Der Empfang kann auf Telefon- oder Faxanrufe beschränkt werden (voice, Faxweiche oder aber sofort startender Faxempfang). Spricht der Anrufer länger als 2 Minuten auf, wird die Verbindung nach einem Hinweis unterbrochen. Die telefonische Benachrichtigung wird so berechnet, als ob man das Benachrichtigungsrufziel mit 01033-Nummer selbst angerufen hätte (Preselection wirkungslos!). Bei ISDN können gleich oben beschriebener Handyfreischaltung bis zu zwei zusätzliche MSN für Empfang und Abfrage definiert werden, s. http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3378/theme- 45859561/theme-45858948/theme-45858947/theme-62207114/faq-62338598 Von den zusätzlichen MSN verlangt die SprachBox das Box-Passwort, desweiteren gilt, dass die PIN einer bei diesen evtl. vorhandenen fernsteuerbaren AWS von der des Zugangs zur SprachBox überlagert wird. Diese Einstellung ist im Menüpunkt 3-4-1-2 ausschaltbar (wird hier als das "Einschalten" der "PIN-Abfrage am eigenen Anschluss" angeboten, muss man dieses einmal durchführen, da die PIN-Abfrage an den zusätzlich im Box-System registrierten MSN nur hier ausschaltbar ist, _nicht_ mit den im MP 3-4-1-1 angebotenen Optionen ("#" für _Abbruch_, und "0" für Änderungen durchführen und im Boxsystem bleiben). Die zweistündige Sperre des Logins nach dreimaliger falscher PIN- Eingabe, auch vom eigenen Anschluss aus, ist im SprachBox- und in dem Fernsteuerbare-AWS-System-08003309798 identisch. Letzteres fordert bei Ersteinrichtung einmalig die Eingabe des Passworts (bei einer parallel vorhandenen SprachBox wird deren Passwort in der Eingabe bestätigt). Bei PIN-Fehlern von fremd wird der Dienst nicht gesperrt, sondern nur für den unberechtigt anrufenden Anschluss blockiert (2 Std.), ferner kann nach sechmaliger Falscheingabe vom eigenen Anschluss aus durch die nach diesem Vorgang automatisch zugeschaltete SprachBox-Hotline 0800- 3304747 auf Aufhebung der Boxsperre/new lives, oder alternativ auf Box- default-PIN (letzte vier Ziffern der MSN) zurückgesetzt werden. Die Änderung des Passworts der fernsteuerbaren AWS lässt sich nur durch Einrichten einer SprachBox unter deren MSN durchführen (Vorsicht, Zweitboxen sind kostenpflichtig!). Unter http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/1/1TR67-V1.0.pdf steht eine ausführliche Anleitung zum Universalanschluss (ISDN) zur Verfügung. Interessant zum Thema SprachBox sind auch die Dokus zu Festnetz-SMS. -------------------- 25 Weitere Möglichkeiten der Benachrichtigung bei verpassten Anrufen (13.12.2009) Bei allen vier Mobilfunk-Anbietern ist es möglich, sich über entgangene Anrufe per SMS benachrichtigen zu lassen (i.d.R. wie MB voreingestellt). Funktion | T-Mobile | Vodafone | o2 ---------------------------------------- 1 | ja | ja | ja 2 | nein | nein | nein 3 | ja | nein | nein 4 | nein | ja | nein 5 | ja | ja | ja 6 | nein | ja | nein 7 | ja | ja | nein 8 | ja | nein | - SCHLÜSSEL 1 Automatische Schaltung / per default voreingestellt, wenn nicht die Mobilbox o. a. AWS-Ziele eingetragen bleiben 2 Kostenpflichtig für den Angerufenen / direkt Weiterleitenden 3 Vom Kunden über Menü löschbar (T-Online: unter 2020 / 2202) 4 Rufnummer/Dienst individuell für die bedingten Weiterleitungsfälle eintragbar. "Bei sofort" ist NICHT möglich; mailboxunabhängig 5 Kostenpflichtig fuer den Anrufer (T-Mobile: netzintern ausgepflegt, CLIR verhindert Rufannahme, wie auch bei o2; auch abweisende Variante); Vodafone: bei netzinternen (MoFu-)Anrufen Ansage/Fehlerstatus) 6 Dienst nur für Offline aktiv, nicht für bei-Besetzt, wenn nicht gewünscht (in der Regel ist die 00100 als "Nicht erreichbar"-AWS-Ziel verwendbar) 7 Wiedererreichbarkeitsstatus wird signalisiert (nur für Anrufer aus dem eigenen Mobilfunknetz) 8 Signalisierung des Wiedererreichbarkeitsstatus kundenseitig abschaltbar Im Test liefert ein Ruf auf der 01578994306007 (nicht anrufbare NettoKom- Karte) die Netz-Nichterreichbarkeitsansage mit und ohne SMS-Signalisierung. Bei E+ löst die Weiterleitung zum Mobilboxsystem keine AWS-Anzeige beim Anrufer aus. Vertrags- und E+-Reseller-Kunden können die Mobilbox ganz löschen lassen, die Weiterleitung darauf bleibt aber auch in diesem Fall bestehen (per MB-Menüpunkt abschaltbare SMS-Benachrichtigung). -------------------- 26 Rufnummern-Mitnahme im Mobilfunk (17.01.2010) Seit dem 1.11.2002 ist es möglich, die Mobilfunknummer bei einem Anbieterwechsel zu behalten. Hierzu muss zunächst eine fristgerechte Kündigung des alten Vertrags erfolgen (bei Prepaid: Verzichtserklärung abgeben, dass man auf die erbrachten Dienstleistungen und das Restguthaben bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten Portierungsgebühr verzichtet und die Nummer freigegeben werden soll; o2 bietet ein solches Formular beispielsweise auf der Homepage zum Download an). Frühestens vier Wochen vor Auslaufen des Vertrags und bis zu 123 Tage nach Auslaufen kann dann der neue Vertrag abgeschlossen werden, bei dem man angeben muss, welche Nummer man darauf übernehmen möchte. Oft bietet der neue Anbieter die Erstattung der Portierungsgebühren mittels einer Pauschale an, wobei auch schon (wurde untersagt) mit einem "Erlass" der Portierungsgebühr-*eingehend* geworben wurde. Die Obergrenze für die Portierung-ausgehend beträgt (BNetzA) 30,72¿. Zur Zeit lockt o2 wieder mit einem Zusatzbonus i. H. v. 25 ¿ für Wechselwillige. Wird die Nummer dann doch nicht portiert, ist sie verloren bzw. für eine Frist von mindestens sechs Monaten gesperrt. Dies gilt ohne Rücksichtnahme auf Fremd- oder Eigenverschulden für alle Prepaidkarten und alle Angebote ohne aufpreispflichtige Wunschrufnummer. Die Übernahme *auf* eine Prepaid-Karte ist immer noch eine Spezialität der Mobilfunk-Discounter (wobei bei Vodafone und mit etwas Hartnäckigkeit auch bei T-Mobile eine *nachträgliche* Umstellung eines *hauseigenen* Vertrags auf Prepaid beantragt werden kann). *Von* einer Prepaid-Karte ist die Mitnahme aber schon möglich (s.o.). Die Portierungsgebühren werden von der Karte abgebucht, also vorher für ausreichendes Guthaben sorgen oder dieses per Voucher oder Banküberweisung mit eingehaltenem Mindestbetrag ausreichend aufstocken. D1-Kunden können unter der kostenlosen Nummer 4387 abfragen, zu welchem Mobilfunknetz eine Rufnummer gehört (auch per SMS für 19 Cent möglich: Einfach die Nummer in eine SMS schreiben und an die 4387 schicken), bei D2 ist dieses unter 12313 und bei E-Plus unter 10667 möglich (beide ebenfalls kostenlos). o2 bietet diese Auskunft per kostenloser SMS-Abfrage an: einfach eine SMS mit dem Text "NETZ 01..." an die 4636 schicken. Communitys im E-Plus-Netz (Aldi Talk, ...) lassen sich mit der jeweiligen Abfragenummer, wenn vorhanden, netzweit kostenlos screenen; bei E-Plus sind die Kurzwahlen oft über 0177-XXXX erreichbar, bei T-Mobile manchmal (unter 0171-252-xxxx), bei o2 wurde im Test (LOOP-Hotline) ein automatisierter Hinweistext auf eine Ersatznummer abgespielt. Siehe u. a. http://www.schieb.de/478187/handyprovider-ermitteln Die Deutsche Telekom AG stellt kostenpflichtig (14 Cent pro Minute, ab März 2010 ist dieser Preis ohne Spielraum nach oben für alle Festnetzanschlussanbieter vorgeschrieben, wobei nach wie vor keine Verpflichtung zur Aufnahme aller Angebote unter diesen Nummern vorhanden ist) einen Abfragedienst unter der 01805-001133 zur Verfügung. -------------------- 27 Rufnummern-Mitnahme im Festnetz (17.09.2006) Wie im Mobilfunk, kann im Festnetzbereich die Rufnummer zum neuen Anbieter mitgenommen werden, es ist hier wichtig, dass die Rufnummern beim derzeitigen Netzanbieter noch nicht gekündigt bzw. abgeschaltet sind, da sonst keine Rufnummernmitnahme mehr möglich ist. Die T-Com verlangt für die Rufnummernmitnahme eine Gebühr von 7,89 Euro für die erste Rufnummer (MSN) und 0,41 Euro für jede weitere MSN. Es müssen mindestens 3 MSN mitgenommen werden, eventuell zusätzlich vorhandene Nummern können gekündigt werden. Die Firma Arcor erstattet Geschäftskunden die Portierungskosten, die die Telekom dem Kunden in Rechnung stellt, in Form einer Gutschrift auf der ersten Rechnung. Bei Privatkunden erstattet Arcor die Portierungskosten bisher leider (noch?) nicht. -------------------- A Einige Begriffe (09.07.2006) Gassenbesetzt bedeutet, dass die Leitung zur Vermittlungsstelle besetzt ist. Bei manchen Telefongesellschaften passiert dies durch Nadelöhre zwischen der DTAG und der neuen Telco. Erkennbar ist Gassenbesetzt an einem Besetztzeichen mit doppelter Frequenz: düt-düt-düt-düt (im Gegensatz zu dühdüt-dühdüt-dühdüt bei Teilnehmerbesetzt) Abkürzungen AFAIK = As Far As I Know (Soweit ich weiß) HTH = Hope This Helps IMO = In My Opinon (meiner Meinung nach), IMHO = In My Humble Opinion (meiner bescheidenen Meinung nach) f'up2 = Followup-To, d. h. Antworten erscheinen in einer anderen Gruppe (Followup-To poster bedeutet, dass Antworten nur an den Autor per EMail gehen) Weitere Akronyme auf http://www.chemie.fu-berlin.de/cgi-bin/acronym ==================== Vorschläge, was noch in diese FAQ aufgenommen werden sollte, werden von mir sehr gerne angenommen. (Mail an marc@marclanger.de). Dies gilt auch, wenn ich in dem oben Erwähnten einen Fehler gemacht habe. Die FAQ findet Ihr auf http://www.marclanger.de/faq/service+tarife.txt Weitergehende Informationen findet man in Henning Gajeks ausführlichen Mobilfunk-FAQs unter http://www.gajek.de/